2019 organisierte unser Freund Axel Weyer zusammen mit einigen Freunden einen Abenteuerurlaub in Kasachstan – ein Wandererlebnis mit Zelten und Pferden ... fast am Ende der Welt! Unten ein Video mit vielen Impressionen von dieser besonderen Reise;außerdem gibt es die Möglichkeit, die Präsentation als pdf herunterzuladen.
Ceyda Erol ist 23 Jahre alt und studiert Soziale Arbeit in Darmstadt. Außerdem ist sie seit 5 Jahren in dem Verein „Auszeit“ als Honorkraft tätig und seit 2021 bei der Jugendförderung der Stadt Rüsselsheim. Ceyda wird ab August 2023 für 12 Monate in einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Argentinien, Córdoba, mitarbeiten. Das Programm nennt sich
"weltwärts"
und ermutigt junge Menschen, sich für die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung einzusetzen. Bei einem Freiwilligendienst fallen auch Kosten an: Das Programm enthält ihre Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung, ein umfangreiches Versicherungspaket, ein monatliches Taschengeld sowie die pädagogische Begleitung durch Ceydas Entsendeorganisation „Experiment e. V.“. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) trägt 75 % der Programmkosten. Die verbleibende Finanzierungslücke kann
„Experiment e. V.“ nur mit der aktiven Unterstützung von Ceyda Erol sowie mit durch Spenden, die Ceyda aktiv sammeln muss, schließen.
Folgende Bücher wurden vorgestellt:
• Jürgen Dollase – Völlerei
• Eckhart Nickel – Spitzweg
• Louise Nealon – Snowflake
• Herbert Heckmann – Die Trauer meines Großvaters
• Reinhard Kaiser-Mühlecker – Wilderer
• Christian Baron – Schön ist die Nacht
• Gianfranco Calligarich – Der letzte Sommer in der Stadt
• Lydia Sandgren – Gesammelte Werke
• Steven Uhly – Die Summe des Ganzen
• Andreas Pflüger – Ritchie Girl
• Alex Schulmann – Verbrenn all meine Briefe
• Ian McEwan – Lektionen
• Claire Keegan – Kleine Dinge wie diese
• Irene Solà – Singe ich, tanzen die Berge
• Harald Jähner – Höhenrausch
• Fatma Aydemir – Dschinns
• Ralf Rothmann – Die Nacht unterm Schnee
Sebastian Markowsky beschäftigt sich auch beruflich mit der "Future of Digital Money" und stellt uns eine „Introduction to Bitcoin“ vor. Nach einer persönlichen Vorstellung erläutert er detailliert die Grundlagen und Entwicklung des Bitcoin – ein Asset (Vermögensgegenstand) in einem dezentralen
Netzwerk, das am 3. Januar 2009 als „Peer-to-peer Electronic Cash System“ mit neuer Technologie (blockchain) an den Start ging. Mythen und Wahrheiten über den Bitcoin, aber auch ein Vergleich mit Gold und Bargeldzahlung werden angeregt diskutiert; die weitere Zukunft des Bitcoin ist bei den Zuhörern nicht unumstritten.
Freund Bernd Blisch nahm uns mit auf eine Festspielreise der besonderen Art – Erl im Inntal und nach Salzburg . Die Passionsspiele in kleinen Ort Erl werden schon seit 1613 aufgeführt, das Passionsspielhaus stammt aus dem Jahre 1959. Seit 2012 werden im daneben errichteten, von den Eheleuten Haselstein finanzierten Festspielhaus auch Opern zur Aufführung gebracht – dieses imposante Haus mit Nebengebäuden wird seit 2019 von Bernd Löbe als Intendant geleitet. Bei den Salzburger Festspielen finden wir Tradition seit 1920, wenn man sich dort auch von Beginn an vom Konzept der Festspiele in Bayreuth („Wagner“) abgrenzen wollte und offen für die Moderne zeigte („Jedermann“).
Bis zu 50.000 Menschen pilgerten in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den Süden Rüsselsheims, um tollkühne Männer in ihren schnellen Autos auf der Opel-Rennbahn zu sehen. Die Opel-Rennbahn ist eine ehemalige Rennstrecke, die von der Adam Opel AG 1919 in einem Wald etwa zwei Kilometer südlich von Rüsselsheim am Schönauer Hof errichtet wurde. Aufgrund ihrer Auslegung als Ovalkurs, einer Streckenbreite von zwölf Metern und den hohen Steilwandkurven galt sie in den 1920er Jahren als die schnellste Rennstrecke Europas. Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h waren möglich. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der Kurs in Vergessenheit. Wir haben uns auf den Weg gemacht und die Rennstrecke wiederentdeckt, begleitet von Jürgen Pawolka und Carsten Ritter, Mitglieder der „Initiative Kulturdenkmal Opel-Rennbahn“.
Unser Freund Bernd Wegener präsentierte dem Club einen Teil seiner stattlichen Oldtimer-Sammlung in einer Halle in Nierstein. Er stellte die rund 20 Fahrzeuge vor und berichtete, dass er bereits seit Studienzeiten gerne Oldtimer selbst restauriert und instandsetzt. Einen Traum aus frühen Jahren hat er sich mit seiner Sammlung in einer eigens errichteten Halle mit Hebebühne und Werkstatteinrichtung erfüllt. Sein fachmännischer Rat ist zwischenzeitlich selbst vom benachbarten Kfz-Meister gefragt! Mit Anekdoten und Geschichten vom Fahren, Sammeln, Basteln und Restaurieren brachte er uns sein Hobby nahe, das ihm erkennbar große Freude macht, nahe. Eine Weinprobe mit Erläuterungen des Winzers Wedekind und ein von Freund Eisenacher bereigestellter, wie immer leckerer Imbiss rundeten den Abend ab.
Besuch am Arbeitsplatz zwei Tage vor der Neueröffnung
Ein Vortrag von Sven Strobel, stv. Vorsitzender von „Animals’ Angels“
Animals’ Angels ist eine Tierschutzorganisation mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihr Engagement gilt den sogenannten „Nutztieren“, Schwerpunkt ist der Schutz der Tiere während des Transports. Animals’ Angels fordern unter anderem die Abschaffung von Langstrecken-Tiertransporten. Auf dem Weg dorthin will die Organisation erreichen, dass Tiertransporte zumindest geltendem Recht entsprechen.
Ein Vortrag von
Erhard Jacobi
Ein Vortrag von Frank Heckert
Ein Vortrag von
Isabelle Buschulte
Eine Lesung von
Dagmar von Trützschler
Als der emeritierte Professor am VIP-Tisch neben Nora van Berg Platz nimmt, ahnt er nicht, welch eine aufregende Donaukreuzfahrt vor ihm liegt. Die beiden kommen sich näher und es beginnt zwischen ihnen zu knistern. Weshalb aber Nora immer wieder von ihren Geysiren spricht, bleibt ihm lange unverständlich. Doch die Psychologin verfolgt damit einen ganz bestimmten Plan. Ein Reiseroman mit psychologischem Tiefgang, der Lust auf eine Flusskreuzfahrt macht. Zugleich eine Zeitreise in die Gesellschaft der 68er Jahre und zu einer Jugendliebe.
Dagmar Trützschler von Falkenstein wuchs am Mittelrhein auf und ist promovierte Sprachandragogin. Sie studierte Psychologie, Philosophie und Anglistik. Anschließend schloss sie ein Lehramtsstudium ab. Sie war in der Erwachsenenbildung und Bildungsforschung an Hochschulen in mehreren Bundesländern tätig. Heute genießt sie den Ruhestand mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort in Rheinhessen.
Ein Vortrag von Burkhard Gross
Viele Menschen sind temporär oder auch dauerhaft unzufrieden. In diesem Vortrag geht Burkhard Gross darauf ein, wie die Betroffenen mit solchen
Unzufriedenheiten oder den daraus resultierenden Problemen in der Regel umgehen und wie Glaubenssätze, Gewohnheiten und gesellschaftlichemNormen sie an der Lösung der Probleme hindern. So gibt der Referent einen kleinen Einblick in seine Tätigkeit als Gesundheits-Coach und zeigt beispielhaft Lösungsansätze aus seiner Beratungspraxis auf.
Ein Vortrag von Dr. Matthias Zieschang, Finanzchef Fraport
Der internationale Luftverkehr ist seit 60 Jahren ohne Unterbrechung gewachsen. Diverse Mega-Trends weisen darauf hin, dass dieses Wachstum auch in Zukunft weitergehen wird. Dennoch gelang und gelingt es vielen Fluggesellschaften nicht, angemessene Gewinne zu erwirtschaften. Dieses scheinbare Paradoxon – permanentes Passagierwachstum auf der einen Seite und nachhaltige Verluste auf der anderen Seite – hat uns Dr. Matthias Zieschang, Vorstand Controlling und Finanzen der Fraport AG, näher erläutert. Er leitet seit April 2007 die Finanzabteilung von Fraport und musste mit der Corona-Pandemie die mit Abstand größte Krise in der Fraport-Unternehmensgeschichte meistern.
Auch hat die Corona-Pandemie den Luftverkehr substanziell erschüttert. Welche Konsequenzen die Corona-Pandemie sowohl für die Fluggesellschaften als auch für die Flughäfen haben könnte, zeigt der Referent im zweiten Teil seines Vortrages auf. Am Ende stehen zehn Thesen, wie sich die Luftverkehrsindustrie entwickeln wird.
Ein Vortrag von Ulrike Pitzen-Fischer und Oberstudienrat Stefan Caspari
Das Theresianum ist ein Gymnasium des Bistums Mainz, das sich dem Wandel der Schullandschaft generell gegenübersieht und diesem Wandel Rechnung tragen will. Aus diesem Grund hat die Schule im Jahr 2019 einen Schulentwicklungsprozess mit der Vision von einem „Haus des Lernens“ begonnen. Das „Haus des Lernens“ basiert zum einen auf der ausgewogenen Aufteilung des Lernens und Arbeitens in kooperative, angeleitete und individualisierte Unterrichtseinheiten, zum anderen auf der Nutzung funktionaler Räume, sogenannter Lernlandschaften. Beide Elemente sieht diese Schulform als richtungsweisend, um die Schülerinnen und Schüler fit für die Anforderungen der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts zu machen.
Eine Buchvorstellung von Frank Heckert
Im Mittelpunkt des Vortrags steht das erste Sachbuch des amerikanischen Bestsellerautors John Green, der sich bislang durch die Veröffentlichung von Jugendbüchern einen Namen gemacht hat. Green schreibt in „Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ inspirierende Reviews zur Menschheitsgeschichte – es geht beispielsweise um Tastaturen, aber auch um Hotdogs oder die Schönheit des Sonnenuntergangs. Alles sehr lesenswert und erhellend.
Auf spannende Weise verbindet der Autor sein eigenes Leben mit den großen Fragen der Menschheit: Was hat ein Teddybär mit Macht und Ohnmacht zu tun oder das Googeln mit unserer Endlichkeit? Mit seinem Blick für Seltsames, Wichtiges und Überraschendes bewertet John Green die menschengemachte Gegenwart auf einer Skala von 1 bis 5.
Ein Vortrag von Karsten Schulz
Fehlende Mittel für Prothesen und Orthesen – und keine Aussicht auf Hilfe: Für uns Deutsche mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung ist dieses Szenario unvorstellbar. Doch in Uganda, einem der ärmsten Länder der Welt und gleichzeitig Kriegsgebiet, herrscht große Not. „Pro Uganda“ ist ein deutscher, gemeinnütziger Verein aus Hessen. Er verfolgt das Ziel, amputierten Menschen in Uganda durch eine Prothese wieder neue Lebensqualität zu schenken. Mit einem kompetenten Team – bestehend aus ausgebildeten Orthopädietechnik-Mechanikern, freiwilligen Helfern, sowie Freunden, Bekannten und Unterstützern – hilft der Verein der Bevölkerung beim Bau von Prothesen.
Ein Vortrag von Ieva Martinsone, Rotaract
Die weltweite Aufforstung von Wäldern wäre auf einer Fläche von 0,9 Milliarden Hektar möglich und könnte so zwei Drittel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen aufnehmen. Dies wäre ein wirksames Mittel, um Kohlenstoff in der Atmosphäre zu reduzieren. Zu diesem Schluss kommt eine aktuell in Science publizierten Studie der ETH Zürich. Über das Aufforstungsprojekt „ One Million Trees“ berichtet Ieva Martinsone von Rotaract.
Ein Vortrag von Nadine Meichsner
Nadine Meichsner, die Tochter von Inge Meichsner, arbeitet ehrenamtlich im Forum Alpbach in Deutschland. Das Forum ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der weltweit aktuelle Themen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutiert, um einen Beitrag zu einem vereinten Europa zu leisten. Das Europäische Forum Alpbach findet seit 1945 alljährlich im August im Tiroler Bergdorf Alpbach statt. Referenten und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt, von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik bis hin zu Kunst und Kultur kommen zusammen, um aktuelle Fragen der Zeit zu diskutieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu finden.
Ein Vortrag von Markus Ornau und Frank Heckert
Unser Club kooperiert mit dem WWF und spendet derzeit an die Kitas im Umkreis 40 WWF-Baumentdecker-Sets im Wert von insgesamt 5.000 Euro. Dieses Projekt stand im Fokus des Meetings, lieferte aber auch den Impuls für weitere Informationen rund um das Thema „Baum“, die Markus Ornau präsentierte. Die Präsentation ist als pdf abrufbar.
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Markus Ornau zeigte auch das folgende Video von der Pflanzung des ersten „Baums des Jahres“ in Deutschland:
Außerdem präsentierte er einen Videoclip, der das „Baumentdecker“-Konzept des WWF vorstellt, bevor Frank Heckert über die Elemente unseres Mailings informierte und ein Update zum neuesten Stand des Projekts gab. 153 Kindertagesstätten in Rüsselsheim, Nauheim, Raunheim, Flörsheim, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg, Groß-Gerau, Hochheim, Mörfelden, Trebur und Riedstadt haben Post von unserem Club erhalten. Inhalt: Unser Angebot, sich als „Baumentdecker“ zu bewerben. Im Rahmen einer Kooperation mit dem WWF spendet unser Club jetzt an die Kitas im Umkreis 40 WWF-Baumentdecker-Sets im Wert von insgesamt 5.000 Euro. Jede Kita hat die Chance, zwei Sets zu gewinnen – und kann sich dazu auf der WWF-Internetseite bewerben. Alle Teilnehmer/innen werden bis Ende Mai per Mail über das Ergebnis der Auslosung benachrichtigt; sie können dann an einem 45-minütigen Online-Workshop teilnehmen, um die Sets im Detail kennenzulernen. Wir sind gespannt auf die Resonanz und wünschen allen angeschriebenen Kindertagesstätten viel Glück!
Ein Vortrag von Isabelle Buschulte
Vorstellung von zwei spannenden Projekten mit „Ausbaumöglichkeiten“: Ein auf drei Jahre ausgelegtes Projekt zur nachhaltigen Dorfentwicklung mit Fokus auf die Bereiche Tiergesundheit, Infrastruktur, Unternehmertum und Landwirtschaft. Und ein WHO-Projekt zu den Themen Wasserqualität und Hygienemaßnahmen. Beide Aktivitäten passen optimal in die derzeit natürlich auch in Nepal vorherrschende Corona-Situation.
Präsentation (pdf) mit einem Klick aufs Bild herunterladen ...
Ein Vortrag von Bernhard von Dadelsen
Vor 1600 Jahren wurde der Legende nach am 25. März 421 um 12 Uhr mittags der Grundstein für die Kirche San Giacomo auf der Laguneninsel Rialto gelegt. Dies war der Beginn der venezianischen Staatswerdung und die Geburtsstunde Venedigs. 1600 Jahre später blickt Venedig auf eine wechselhafte Geschichte zurück. Riesige Kreuzfahrtschiffe schieben sich am Markusplatz vorbei, 100.000 Tagesgäste fluten die Inselstadt. Die Einwohner macht das wütend. „No grandi navi!“ – „Keine Kreuzfahrtriesen!“, rufen sie und organisieren sich in Bürgerinitiativen. Denn die Bugwellen der Schiffe erschüttern Venedigs Fundamente mehr als jedes Hochwasser. Schon droht der Entzug des Titels „UNESCO-Weltkulturerbe“. Mit der Dokumentation „Venedig, bedrohte Schönheit“ beschreibt der ZDF- Produzent und -Autor Bernhard von Dadelsen die heutige Situation der Stadt in beeidruckender Weise. Der Film spürt dem Inselgeheimnis nach, geht mit Venezianern frühmorgens auf Bootstour. Dann strahlt Venedig golden wie seit 1000 Jahren. Und wenn der Abend anbricht und die Gäste wie auf einen Schlag verschwinden, verlockt das Venedig der alten Familien, der Handwerker, Künstler und Liebhaber.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Guido Ritter
Nur noch 30 Ernten, dann müssen – im Jahr 2050 – zehn Milliarden Menschen satt werden. Gerade bei der Versorgung mit Proteinen wird sich die Lage zuspitzen. Welche Alternativen haben wir in Zukunft? Wird Astronautennahrung unsere Teller füllen? Im Jahr 2013 hat die WHO/FAO dazu aufgerufen, verstärkt Insekten als Nahrungsquelle zu nutzen. Doch ist das für uns in Deutschland eine nachhaltige Alternative? Können wir Insekten überhaupt in eine gesunde und nachhaltige Ernährung einbauen? Welche Hürden sind zu nehmen, welche anderen Proteinquellen haben wir noch zu Verfügung? Wie könnte die Ernährung der Zukunft aussehen und wird uns das auch schmecken? Prof. Dr. Guido Ritter beleuchtet dieses spannende Thema aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln. Mit einem Ausflug in die Welt der Geschmacksentwicklung und einer Verkostung nähert er sich dem Thema und überrascht am Ende mit einem Menüvorschlag für das Jahr 2030.
Ein Vortrag von Maximilian Dünkel
Seit rund 20 Jahren liegt das Opel-Altwerk in Rüsselsheim brach. Die ACTIV-Group, als Projektentwickler des Fabrikgeländes, will in den nächsten Jahren mit dem Projekt der „Motorworld“ das historische Ensemble aus Industrie- und Verwaltungsgebäuden, Hallen, Innenhöfen und freien Plätzen auf dem Areal des Opel- Altwerkes wieder neu beleben. Es soll ein neues, faszinierendes Stück Innenstadt mit hoher Einkaufs-, Wohn- und Aufenthaltsqualität entstehen.
Das Ereignis dauerte nur knapp 50 Minuten – aber diese 50 Minuten hatten es in sich. Hervorragend vorbereitet und moderiert von Fastnachtsprofi Hans Joachim Kunz und seinem gut gelaunten Sidekick Markus Ornau brannte via Zoom ein virtuelles rhetorisches rotarisches Feuerwerk ab, wie man es auf den Bildschirmen dieser Welt bislang nur selten zu Gesicht bekommen hat. Neben Einspielern mit Clips von Legenden wie Bonewitz, Braun, Neger & Co. gab es auch fünf originäre Beiträge von Mitgliedern unseres Clubs, die man hier jetzt nachschauen oder wiedersehen kann. Viel Vergnügen!
Ein Vortrag von Franziska Weiser
„Carré Mobility“ ist die erste nachhaltige und soziale Mobilitätslösung direkt in der Nachbarschaft. Die digitale Lösung verbindet einen lokalen Mitbring-Service mit einem stationsbasierten Fahrzeug-Sharing und einer Fahrgemeinschaftslösung. Franziska Weiser, Gründerin und Geschäftsführerin von „Carré Mobility“, wird demnächst auch ein Projekt in Rüsselsheim am Böllenseeplatz starten.
Ein Vortrag von Markus Ornau
Wer sein Wissen erweitern will, kann sich neuerdings den Weg zur Volkshochschule sparen. Qualitativ hochwertige Weiterbildung gibt es im Internet. So kann man sich einen privaten Sprachkurs über Skype mit einem Muttersprachler gönnen oder sich von EliteProfessoren kostenlos in Computerwissenschaft oder Poesie unterrichten lassen. Einen Überblick über die immer schneller wachsende Sammlung von digitalen Informations- und Bildungsangeboten hat Markus Ornau für uns zusammengetragen. Er gibt anhand von Programmen, Mediatheken, Tools und Apps ein paar Tipps , wie wir das Internet zur neuen Schule des lebenslangen Lernens nutzen können.
Ein Vortrag von Maxime Knoth
Bei Rotaract treffen sich junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, die das gemeinsame Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ verbindet. Mehr als 3.700 Mitglieder in über 190 Rotaract Clubs deutschlandweit setzen sich für andere ein. Maxime Knoth vom Rotaract Club Rüsselsheim/Groß-Gerau informierte im Favorite Hotel Mainz über die Aufgabenschwerpunkte der Jugendorganisation und die Herausforderungen in der aktuellen Zeit.
Ein Vortrag von Frank Heckert
Er war gerade 17, als er seine ersten selbstgemachten multi-instrumentellen Musikvideos auf YouTube veröffentlichte. Und das waren nicht irgendwelche Videos – es waren Clips, deren professionelle Leichtigkeit selbst gestandene Musiker verblüffte. Mittlerweile ist Jacob Collier 26 und spielt mit den Möglichkeiten von Pop, Jazz und Klassik, als würde er sich ganz locker im Supermarkt der Musik bedienen. Diesen Mann muss man einfach gehört (und gesehen!) haben.
Ein Vortrag von Michael Becker, Sales Director Virotech Diagnostics
Das Thema „Corona“ hat im Lauf der Sommerferien 2020 eine ganz neue Bedeutung in unserem Alltag erhalten. Eine zweite Welle könnte sich – so Befürchtungen – vor allem bei leichtsinnigem Verhalten in der Reisezeit aufbauen. Wichtig ist, auf diese mögliche Situation mit ausreichenden Corona-Testkapazitäten vorbereitet zu sein, um das Infektionsgeschehen bei Bedarf schnellstmöglich in den Griff zu bekommen. Den Kampf gegen die Pandemie unterstützt das Rüsselsheimer Unternehmen Virotech Diagnostics erfolgreich mit Forschung, Entwicklung und Produktion von Corona-Tests.
Ein Vortrag von Anna Schmidt
Mehr als 150 Millionen Menschen auf der Welt bräuchten einer Studie der WHO zufolge eine Brille, können sich aber keine leisten oder haben keinen Optiker in ihrer Nähe. Die Folgen: Kinder können nicht lernen, Erwachsene können nicht arbeiten und für ihre Familien sorgen. Die „Ein-Dollar-Brille“ wird auf einer einfachen Biegemaschine vor Ort hergestellt. Materialkosten: rund 1 US-Dollar. Die von der Organisation ausgebildeten Menschen können von der Produktion und dem Verkauf der Brillen leben.
Präsenzmeetings montags um 19 Uhr
Garner Hotel Rüsselsheim
Stahlstraße 2–4, 65428 Rüsselsheim am Main
Alle Rechte vorbehalten | Rotary Club Rüsselsheim-Mainspitze